Künstlerberatung Stefan Kuntz

rat fuer kuenstlerinnen Nr. 153

Newsletter der Künstlerberatung Stefan Kuntz
vom 02. Mai 2022

Dies ist die Webfassung des eMail-Newsletters, den mann und frau gerne gratis abonnieren kann, in dem frau oder mann mir eine eMail schickt. Die Webfassung ist auf die reinen News beschränkt. Zu den meisten Themen gibt es mehr Informationen auf der Seite Tipps/Fundgrube, in die die Informationen aus den bisherigen Newslettern eingebaut werden. 

Die Themen:

Nachfolge

Minijob-Grenze erhöht

Hinzuverdienstgrenze für Künstler erhöht

Beschäftigung im Übergangsbereich

Spezial-Überprüfung der KSK-Versicherten

Überbrückungshilfe IV

Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Erleichterungen geplant

Entgeltunterlagen elektronisch

Ukraine und Künstlerinnen

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Nachfolge

Stefan Kuntz hat für seine Künstlerberatung einen Nachfolger gefunden, nämlich  Herrn Julian Maria Sieben in Hamburg (Musikagent JMS GmbH). Herr Sieben wird ab April 2023 das Survival Kit fortführen und vertreiben und voraussichtlich ab Januar 2024 auch die Beratungstätigkeit. Beide Seiten freuen sich auf Zusammenarbeit und Fortführung.

zuletzt aktualisiert: 02.05.2022

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Minijob-Grenze erhöht

Das Bundeskabinett hat am 23.2.22 den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Schutzes durch den gesetzlichen Mindestlohn und zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung beschlossen. Danach wird am 1. Oktober 2022 der Mindestlohn auf 12 € / Stunde erhöht. Außerdem soll auch die Verdienst-Obergrenze für Minijobs von derzeit 450 € auf dann 520 € angehoben werden. Das basiert auf Überlegungen, dass sich die Minijob-Grenze künftig an einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zu Mindestlohnbedingungen orientieren soll. Das bedeutet im Monat etwa 43 Arbeitsstunden.

 

02.05.2022

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Hinzuverdienstgrenze für Künstler erhöht

Die geplante Erhöhung der in § 8 SGB IV geregelten Geringfügigkeitsgrenze bedeutet für die Versicherten nach dem KSVG: Jenseits der momentan geltenden, in § 53 KSVG geregelten befristeten pandemiebedingten Ausnahmevorschrift, hat der in § 5 Abs. 1 Nr. 5 KSVG enthaltene Verweis auf die in § 8 SGB IV geregelte Geringfügigkeitsgrenze zur Folge, dass sich bei einer Erhöhung dieser Grenze entsprechend auch die Hinzuverdienstgrenze für Kunst- und Kulturschaffende für eine andere selbstständige, nicht-künstlerische Tätigkeit erhöht, also eben von 450 € auf 520 € /Monat  oder besser auf  6.240 €/Jahr.

Beschäftigung im Übergangsbereich

Die Höchstgrenze wird von monatlich 1.300 € auf 1.600 € angehoben. Außerdem werden die Beschäftigten innerhalb des Übergangsbereichs (Midi-Job) noch stärker entlastet.

02.05.2022

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Spezial-Überprüfung der KSK-Versicherten mit Hinzuverdienst

KSK-Versicherte Künstlerinnen und Publizisten, die der KSK mitgeteilt haben / mitteilen mussten (z.B. anlässlich einer Überprüfung), dass sie während der Corona-Sonderregelungen zwischen dem 23.7.21 und dem 31.12.22 mehr als die sonst erlaubten 450 € /Monat (nämlich bis zu 1.300 €/Monat) mit einer selbständigen nicht-künstlerischen Tätigkeit erzielt haben, werden ab Mitte November 2022 nochmals überprüft. Dann sollte der nicht-künstlerische Hinzuverdienst unter der dann gültigen Grenze liegen, also unter voraussichtlich 520 €/Monat.

02.05.2022

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Überbrückungshilfe IV

Unternehmen können jetzt Überbrückungshilfe IV bis Juni beantragen. Ab dem 1. April 2022 können Unternehmen Anträge für die Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Dies gab das Bundeswirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung bekannt.

02.05.2022

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Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hilft mit zwei Modulen: Wirtschaftlichkeitshilfe und Ausfallabsicherung. https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de   Möglich sind Hilfen für Veranstaltungstermine bis 31.12.2022

02.05.2022

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Erleichterungen geplant

Der Grundfreibetrag soll rückwirkend zum 1.1.22 anstatt wie bisher 9.984 € für Ledige und 19.968 € für zusammenveranlagte Eheleute für 2022 nun auf 10.347 € bzw. 20.694 € klettern. Sollten die neuen Freibeträge wirksam werden, haben Arbeitgeber ab 1.1.22 zu viel Steuern einbehalten und müssen das später verrechnen oder zurückerstatten.

Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag (Werbungskostenabzug) soll von 1.000 auf 1.200 € steigen. Mitte Juni sollen dazu die endgültigen Entscheidungen fallen.

Auch Selbständige sollen eine einmalige Energiepauschale in Höhe von 300 € erhalten. Diese Pauschale soll ESt-pflichtig sein.

Für Kinder mit Kindergeldanspruch gibt es einen einmaligen Kinderbonus von 100 € je Kind.

Empfänger von Sozialleistungen erhalten neben der bereits beschlossenen Einmalzahlung von 100 € weitere 100 € pro Person.

Steuererklärung für 2021: Frist verlängert bis 30.9.22.

Degressive Abschreibung ist in 2022 bis zum zweieinhalbfachen der linearen Abschreibung möglich. 

02.05.2022

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Entgeltunterlagen elektronisch

Arbeitgeber sind verpflichtet, Entgeltunterlagen zu führen, und zwar müssen sie seit dem 1. Januar 2022 elektronisch erstellt und aufbewahrt werden. Näheres in § 8 Abs. 2 BVV in 19 Punkten

02.05.2022

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Ukraine und Künstlerinnen

https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/3940-ukraine-aktuelle-hilfsmoeglichkeiten.html

02.05.2022

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zuletzt aktualisiert: 02.05.2022