Künstlerberatung Stefan Kuntz

Tipps / Fundgrube


Die Tipps ab 2020 im einzelnen -
die neuesten oben, die alten unten,
ohne Systematik

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Ältere Tipps bis Dezember 2019 finden Sie durch einen Klick hier

Ältere Tipps bis Dezember 2016 finden Sie durch einen Klick hier

Ältere Tipps bis Dezember 2014 finden Sie durch einen Klick hier

Ältere Tipps bis Februar 2013 finden Sie durch einen Klick hier

Ältere Tipps bis Dezember 2011 finden Sie durch einen Klick hier

Ältere Tipps bis April 2010 finden Sie durch einen Klick hier

Und noch ältere bis Juni 2008 finden Sie hier

 

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Existenzgründer steuerlich anmelden

ab 2020 müssen Existenzgründer innerhalb eines Monats unaufgefordert beim Finanzamt den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ mit Infos zu Rechtsform, den zu erwartenden Umsätzen und Gewinnen einreichen, auch über das Portal Mein ELSTER (www.elster.de).

 

zuletzt aktualisiert: 3.2.2020

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Aus Angst vor Steuern auf Einnahmen verzichten?

„Lohnt es sich überhaupt, viel zu verdienen und wenn wie viel?“

Sie sollten anstreben, im Jahr ca. 40.000 € verdienen, um einigermaßen gut leben zu können.

„Ich habe Angst. dass ich zu viel Steuern bezahlen muss, wenn ich zu viel verdiene.“

Bitte keine Angst! Die Steuer beträgt bei Ihnen ca. 12 bis 15 % von Ihrem Gewinn und steigt langsam prozentual. Sie zahlen sicher ESt-Vorauszahlungen, das ist gut, dann müssen Sie nicht plötzlich eine große Summe zahlen. Trotzdem sind Sie natürlich immer überrascht von Steuernachzahlungen oder -Rückzahlungen. Die Überraschung können Sie dadurch vermindern, dass Sie Ihren Gewinn im laufenden Jahr öfter mal vergleichen mit den Gewinnen im den vergangenen Jahren. Dann können Sie eher abschätzen, ob Sie mit dem nächsten Steuerbescheid viel Steuern nachzahlen müssen und können entsprechend was zurücklegen.

 

3.2.2020

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Verwaltungsaufwand umsatzsteuerpflichtig?

Werden Fördermittel über eine Organisation an die eigentlichen Kulturschaffenden weitergeleitet, kann das Finanzamt der Ansicht sein, dass die Organisation für den einbehaltenen Anteil an der Fördersumme für ihren Verwaltungsaufwand Umsatzsteuer zahlen muss. In einem Einzelfall hat das FG Düsseldorf (22.11.2017, 5 K 3337/14 U) entschieden, dass keine USt anfällt, auch weil die Auflage einer zweckentsprechenden Verwendung oder eine Erfolgskontrolle nicht zu einem Leistungsaustauschverhältnis führen, was zu einer Umsatzsteuerpflicht führen würde. Mehr

Entzug der Gemeinnützigkeit wg. Kapitalismuskritik

„Mit großem Unverständnis haben wir den Entzug der Gemeinnützigkeit des soziokulturellen Zentrums DemoZ zur Kenntnis genommen. Wir halten es für unzumutbar und rechtlich fragwürdig, dass ein Finanzamt die inhaltliche Arbeit eines soziokulturellen Zentrums bewertet und diesem über das Gemeinnützigkeitsrecht faktisch die Existenzgrundlage entzieht.“ Georg Halupczok, Vorstand der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.

3.2.2020

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Förderung in mehreren Bundesländern

Will ein Ensemble auch in einem anderen Bundesland einen Antrag auf Förderung stellen, wird der Förderer möglicherweise verlangen, dass das Ensemble Aktivitäten in diesem anderen Bundesland nachweist. Dazu braucht es u.U. in diesem anderen Bundesland auch einen Verwaltungssitz, einen zusätzlichen (Proben-)Standort oder eine Sektion mit einer entsprechenden Adresse. mehr

3.2.2020

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Rückforderung von Zuwendungen

Werden Zuwendungen zurückgefordert, so verjährt eine solche Forderung schon drei Jahre nach Bekanntgabe der Forderung. Verhandlungen danach zwischen Zuwendungsgeber und –Empfänger verlängern die Frist. BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 – VII ZR 285/12 – NJW-RR 2014, 981). Mehr

3.2.2020

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Schauspielerin ausnahmsweise auf Honorarbasis

Eine Schauspielerin muss nach einem Einzelfall-Urteil des SG Gotha (Urteil vom 08.11.2019 – Aktenzeichen S 50 KR 3472/18) nicht angestellt werden, sondern kann gegen Honorar beschäftigt werden, weil sie nicht für die gesamte Spielzeit verpflichtet wird, sondern nur für 2 Aufführungen. Weitere Aufführungen können frei vereinbart werden. Mehr

3.2.2020

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Umsatzsteuer erst ab 22.000 €

Umsatzsteuerpflicht erst ab 22.000 € Umsatz im Vorjahr. Die Kleinunternehmergrenze wurde von 17.500 auf 22.000 € zum Jahreswechsel erhöht. (erstmals bezogen auf den Umsatz 2019).
Mehr dazu im Survival Kit digital plus unter Kap. 4.7.1.9

Viele, weitere zum Jahreswechsel 2020 für Künstlerinnen relevante Änderungen im aktualisierten Survival Kit digital plus 2020 oder in einer Update-Übersicht 2020 zum Survival Kit Basics 2019 (Print).

zuletzt aktualisiert: 15.1.2020

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Steuern sparen bei fetten Einmalzahlungen

Auch 2019 gab es für einige Urheber fette Einmalzahlungen durch die Verwertungsgesellschaften oder durch Verlage. Mit der 1/5 Regelung für außerordentliche Einkünfte lässt sich u.U. in 2020 ESt sparen. Bei der Angabe des Gewinns in der Anlage G oder S sollte der Wert der außerordentlichen Einkünfte da eingetragen werden, wo "enthaltene begünstigte sonstige Gewinne i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 2 bis 4" unter "Sonstiges" erwähnt werden. Damit wird das Finanzamt gebeten, die außerordentlichen Einkünfte als solche zu behandeln. Die Ein-Fünftel-Regelung soll die Folgen der Steuerprogression mindern.
Beispiel: Gesamteinkommen 20.000 €, Einkommen ohne Sonderzahlung 15.000 €, Sonderzahlung 5.000 €. Steuerersparnis bei Anwendung der 1/5-Regelung ca. 50 €.
Die Sonderzahlung sollte übrigens mit dem einen Fünftel in die KSK-Einkommensschätzung einfließen.
Mehr dazu im Survival Kit digital plus unter Kap. 4.6

15.1.2020

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Altersversorgungsabgabe abgewehrt

Die Versorgungsanstalt der dt. Bühnen will von Theatern die Altersversorgungsabgabe in Höhe von 9 % kassieren und das gerne rückwirkend, und auch für Honorarkräfte. Sie bezieht sich dabei auf den Abgrenzungskatalog.
Ein weiteres Theater – wobei unklar ist, ob  es sich um ein Inhabergeführtes Theater oder eine GbR handelt – hat 2019 mit Hilfe der Anwältin Sonja Laaser diese VddB-Ansprüche abgewehrt, in dem es darauf verwies, dass es kein Weisungsrecht vom Theater an die Darsteller bezüglich Zeit, Ort und Dauer gibt, und dass die Schauspielerinnen ein eigenes Unternehmensrisiko tragen, über ihre eigene Arbeitskraft und Zeit frei verfügen können und ihre Tätigkeit im Wesentlichen frei gestalten.
Mehr dazu im Survival Kit digital plus unter Kap. 5.4. Einen Vertrag, der das bekräftigt, findet frau unter 8.8.11

15.1.2020

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zuletzt aktualisiert: 3.2.2020